Die vier Zahlen, auf die es ankommt
- Darlehenssumme: Kaufpreis plus Nebenkosten minus Eigenkapital. Die Nebenkosten finanzieren Banken meist nicht mit, deshalb rechnet der Rechner sie oben drauf.
- Sollzins: der Zins, den die Bank für die Dauer der Zinsbindung festschreibt. Er hängt von Eigenkapital, Einkommen, Objekt und Bank ab.
- Anfangstilgung: wie viel im ersten Jahr zurückgezahlt wird. Zwei Prozent sind üblich, mehr verkürzt die Laufzeit deutlich.
- Zinsbindung: wie lange der Zins festgeschrieben ist. Danach wird die Restschuld neu finanziert, zu den dann geltenden Konditionen.
Warum die Restschuld wichtiger ist als die Rate
Viele schauen zuerst auf die Monatsrate. Die sagt aber wenig darüber, wie teuer die Finanzierung am Ende wird. Entscheidend ist, wie viel nach Ablauf der Zinsbindung noch offen ist, denn dieser Betrag wird zu unbekannten Konditionen neu finanziert. Eine niedrige Rate mit einem Prozent Anfangstilgung fühlt sich bequem an, lässt nach zehn Jahren aber den größten Teil der Schuld stehen. Spielen Sie im Rechner ruhig einmal durch, was zwei oder drei Prozent Anfangstilgung ausmachen.
Sondertilgung
Viele Verträge erlauben jedes Jahr eine Sondertilgung, oft bis zu fünf Prozent der ursprünglichen Darlehenssumme. Das Feld im Rechner zeigt, was das über die Jahre ausmacht. Ob und in welcher Höhe eine Sondertilgung möglich ist, steht im jeweiligen Vertrag.
